Begrenzungen im Golfsport
Zu den Golfregeln muss man natürlich auch die Begrenzungen im Golf zählen. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um die weißen out of Bounds und die Bunker. Wenn man eine Grenze im Golf überschreitet, hat man das Spielfeld verlassen und muss den Abschlag neu tätigen von der ursprünglichen Stelle.Früher gab es im Golfen lediglich 13 Regeln. Dabei ist der Golfsport schon recht zeitig entstanden und kann auf das Jahr 1800 zurückdatiert werden. Die Out of Bounds gab es auch hier schon und sie wurden auch schon damals weiß markiert. Da jedoch früher die Fairways nicht gemäht werden konnten, kamen hier Schafe zum Einsatz. Sie haben das Gras auf eine entsprechende Höhe heruntergefressen und den Rasen somit gepflegt. Es gab jedoch auch Stellen, die nicht von den Schafen abgemäht wurden. Dies nannte man ach hier schon das Rough. Beim Spiel konnte es dann natürlich auch passieren, dass der Ball ein Schaf getroffen hat und im dichten weißen Fell verschwunden ist. Schon hier hat man den Ball Out of Bounds gesetzt. Demnach besitzt die Markierung heute noch eine weiße Farbe, da auch die Wolle der Schafe weiß war. Die Farbe hat man im übertragenden Sinne übernommen und an die früheren Golfregeln erinnert. Natürlich laufen heute jedoch keine Schafe mehr auf dem Rasen herum.
Auch die Bunker sind durch die Schafe entstanden. Tag und Nacht waren sie im Freien und musste auch einen gewissen Schutz suchen. Vor allem wenn Stürme aufgezogen sind, mussten sie sich für einen sicheren Platz entscheiden. Dabei gruben sich die Schafe jedoch ein wenig ein. Dadurch sind verschiedene Löcher entstanden, die hier natürlich auch immer größer wurden und gleich als Hindernisse im Golfen genommen. Diese Löcher werden heute künstlich angelegt und sind die Bunker.